1928/29 wanderte der Großvater,
Josef Rittmüller sen., nach Amerika aus.
Zwei seiner Kinder blieben mit ihren Familien in Ziegelhausen.
Einer der beiden, sein Sohn Friedrich, übernahm seine Schreinerei.
Zusätzlich zum Schreinerhandwerk übte er den Beruf des Bestatters
aus und war bestellter Leichenbeschauer bis 1955, als eine Gesetzesänderung
nur noch Ärzte zur Todesfeststellung zuließ.
Sein Sohn Josef führte
die berufliche Tradition fort und beendete am 9. Oktober 1949 erfolgreich
im väterlichen Betrieb die Ausbildung zum Schreinergesellen.
Am 26. Juni 1956 legte er die Schreinermeisterprüfung ab.
Zu dieser Zeit wurden die Särge noch von Hand gefertigt, Bestattungen
wurden zusätzlich zum Schreinereibetrieb durchgeführt.
Josef Rittmüller bekam später vom Landratsamt seine Zulassung zum
Desinfektor.