

Die Trauernachsorge.
Wenn man einen geliebten Menschen verliert, steht man oft vor vielen Fragen:
Wie ertrage ich den Verlustschmerz?
Wie soll mein Leben weitergehen?
Ängste machen sich breit und schränken die Bewegungsfreiheit im
täglichen Leben ein. Viele Menschen befällt das Gefühl der
Lähmung und die Unfähigkeit selbst einfachste Dinge auszuführen.
Die Mitmenschen haben in der ersten Zeit nach dem Verlust Verständnis
für die Ausnahmesituation, wissen aber oftmals nicht wie sie mit dem
Trauernden umgehen sollen. Unverständnis ist die Folge. Trauernde ziehen
sich oft in ihr „Schneckenhaus" zurück um Freunden und Bekannten
nicht zur Last zu fallen. Ein solches Verhalten führt jedoch schnell
in die Isolation, die Kontakte zur Umwelt werden minimiert oder brechen
völlig ab.
Trauer braucht Zeit...
...und Verständnis
Nur wer selbst einen Verlust erlitten hat kann nachvollziehen, welche vielfältigen
Gefühle entstehen können.
Trauer ist individuell...
...jeder trauert auf seine eigene Weise
Helfen können sich Betroffene gegenseitig.
Gespräche in der Gruppe und der Austausch der erlebten Erfahrungen
vermittelt das Gefühl nicht alleine zu sein.
Einsamkeit verstehen
und überwinden
Auf der Suche nach einer neuen Identität
![]()